Kindergarten
Zunächst ist es wichtig, dass sich die Eltern bewusst machen, was ihr Kind derzeit braucht bzw. welche Angebote ihr Kind benötigt. Folgende Fragen sind besonders wichtig:
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Wie stark ist mein Kind hörbeeinträchtigt?
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Kommt es im sozialen Umfeld kommunikativ gut zurecht?
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Braucht es Lippen ablesen, um verstehen zu können?
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Braucht es Gebärdensprache, um verstehen zu können?
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Wie verhält es sich in einer kleinen/großen Gruppe mit Kindern?
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Wie weit kann mein Kind akustisch seinen Namen aus einem Lärmpegel heraushören?
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Braucht es zur Unterstützung noch Frühförderung/Logopädie?
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Soll Frühförderung/Logopädie privat oder im Kindergarten stattfinden?
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Wie groß ist die jeweilige Gruppe (Integrations-, Gebärden- oder normale Gruppe)?
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Wie viele BetreuerInnen sind für die jeweilige Gruppe zuständig?
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Ab wann hat der Kindergarten geöffnet bzw. wann schließt der Kindergarten?
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Hat der Kindergarten in den Ferien geöffnet oder geschlossen?
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Bietet der Kindergarten auch Nachmittagsbetreuung?
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Was kostet der Kindergarten bzw. das Mittagessen?
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Hat der Kindergarten Erfahrung mit hörgeschädigten Kindern?
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Haben die BetreuerInnen in der Gruppe Erfahrungen mit hörgeschädigten Kindern?
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Wenn nicht, sind die BetreuerInnen willens, sich dieser Herausforderung zu stellen?
Wenn sich die Eltern bewusst gemacht haben, was sie für ihr Kind brauchen, fällt es ihnen schon leichter, den entsprechenden Kindergarten zu suchen.
Viele Kinder können in die Regelkindergärten integriert werden. Es besteht die Möglichkeit, eine Stützkraft in den Kindergarten zu bekommen. Fragen Sie im gewünschten Kindergarten, ob Sie bereit sind, die Herausforderung anzunehmen und wie Sie weiter vorgehen können.
In Wien gibt es zwei Kindergärten die sich auf hörgeschädigte bzw. gehörlose Kinder spezialisiert haben.
Kindergarten |
Adresse |
| BIG - Bundesinstitut für Gehörlosenbildung | 1130 Wien, Maygasse 25 |
| Kindergarten Gussenbauergasse |
1090 Wien, Gussenbauergasse 5-7 |





