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Andere Formen

Babysigns - Kommunikationsform mit sehr kleinen Kindern

Die Erfahrungen zeigen, dass der Spracherwerb für die Kinder mit der Hilfe von Babysings leichter gehen kann, da es den Kleinkindern viel früher möglich ist, ihre Bedürfnisse genau zu artikulieren! Damit lässt sich auch die Schwere der Trotzphase, die bei den meisten Kleinkindern genau in die Zeit des Spracherwerbes fällt, vermindern. Die Kleinkinder werden häufig trotzig, weil sie ihre Bedürfnisse, die sie in diesem Moment haben, nicht artikulieren können. Die Betreuungsperson kann nicht entsprechend reagieren oder reagiert falsch - die Folge: ein Heul- und Tobkonzert des Kleinkindes.
Welcher Elternteil hat es nicht schon erlebt, dass das Kleinkind etwas Trinken wollte und beim angebotenen Apfelsaft zu toben beginnt. Es wollte eigentlich Kakao und konnte es nicht sagen! Der Elternteil versteht nicht, warum das Kind, das ja jetzt eh etwas zu Trinken bekommen hat, sich so aufführt. Das Kind ist frustriert, weil es sich nicht verstanden fühlt.
Gerade in dieser Phase kann Babysings eine Erleichterung darstellen. Damit können Sie Anzahl frustrierender Erlebnisse in diesem Lebensabschnitt für beide Seiten verringern.

Lautbegleitende Gebärdensprache (LBG)

Die Lautbegleitende Gebärdensprache ist, wie der Name schon sagt, an die Lautsprache gebunden. Es enthält Bindewörter, Artikel, Zeitformen und Fälle, die es in der Gebärdensprache selbst nicht gibt. Es werden viele  Vokabel der Gebärdensprache verwendet, der Satzbau und die Fälle sind aber künstlich dazugenommen worden. Diese Form der Sprache dient zur Unterstützung der Lautsprache. D.h. diese Kommunikationsform wird dann eingesetzt, wenn ein Kind in der Lautsprache etwas nicht versteht. Diese ist aber NICHT die eigenständige Gebärdensprache!

Non-Verbale Kommunikation

Es gibt noch viele andere Kommunikationsformen, die non-verbal verlaufen. Dies ist z. B. die Körpersprache. Jede Körperhaltung sendet Signale aus. Ein Mensch der aufrecht geht wirkt z.B. selbstbewusster als einer der nach vorne gebeugt geht. Auch die Art und Weise, wie man sich gegenseitig berührt, sagt aus, ob man jemanden mag oder nicht. Auch die Mimik ist hier wichtig zu erwähnen. Allein beim Gedanken, in eine Zitrone zu beißen, löst bei manchen Menschen schon den angewiderten Gesichtsausdruck aus. Die Körpersprache und die Mimik sind vor allem in der Gebärdensprache stark verankert.

Schrift

Eine weitere Form der Kommunikation ist die Schrift. Einerseits selbst schreiben, andererseits ist es heute mit Hilfe der modernen Technologie auch Mehrfachbehinderten Menschen möglich, sich über das Schreiben mitzuteilen.

Weitere Kommunikationsformen

Es gibt noch viele andere Formen der Kommunikation. Z. B. gibt es noch für Blinde die Blindenschrift, für Taubblinde Menschen das Lormen (in die Hand buchstabieren), aber auch Gefühle, die zum Ausdruck gebracht werden sind Möglichkeiten zu sagen: „Mir geht es nicht gut!“

   
 
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