Was passiert dann?

Nun gilt es, das Kind in die hörende Welt einzuführen. 

Dies gilt auch für Hörgeräte-Träger!

Wichtig ist es, dem Kind auf Geräusche in der Umgebung aufmerksam machen: z.B. der Geschirrspüler schaltet sich ein, ein Vogel zwitschert, Auto fährt vorbei, das Telefon läutet, Papa sagt etwas usw. Ebenso wichtig ist es, dem Kind das Gefühl: „Ich muss hören können“ wegzunehmen und statt dessen ein positives Hörerlebnis daraus zu machen: „Hey, ich höre das auch!“ 

Hierzu sind verschiedenste Therapieformen und Fördermaßnahmen möglich. Sie finden unter "Fördermöglichkeiten " mehr Informationen zu diesem Thema.

Die Kognitionswissenschafterin Gisela Szagun aus Deutschland informiert kurz und prägnant über die Entwicklung der Sprache bei Kindern mit Cochlea-Implantat. (PDF zum Download). Ihre Informationen stützen sich auf eine 12jährige Forschungsarbeit im Bereich des Spracherwerbs bei CI-Kindern. Sie beschreibt viele Faktoren, die den sprachlichen Fortschritt bei CI-Kindern beeinflussen. Interessant ist ihr Beitrag über die Gebärdensprache im Bezug auf CI- Kindern.

   
 
Mit freundlicher
Unterstützung von
ÖSB - Österreichischer Schwerhörigenbund
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